| Die Geschichte der Sektion Schi |
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| Geschrieben von: Kofler Bernhard |
| Montag, den 30. April 2001 um 20:38 Uhr |
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Schi alpin - eine spannende Geschichte Aus seiner Erfolgsbilanz: Landesoffener RTL-Krippenstein/OÖ., Sieger 1958. Teilnahme an d. Kärntner Landesmeisterschaft Mallnitz Jänner 1960. Mit dabei: Lang Siegfried u. der Präsident d. Kärntner Schiverbandes Herr Bildstein (Matrei war beim Kärntner Verband angemeldet)
Kleinlercher Hans war als Trainer, Rennläufer, Streckenpräparierer und Schistangen-anfertiger tätig, er war nahezu Mädchen für alles im Schibetrieb der Union Matrei.
Gruber Philipp und Peter aus Lienz beherrschten einige Jahre die Osttiroler Konkurrenz. Philipp war regierender österreichischer Meister. Steiner Franz, ein großes Schitalent sowie Steiner Harald haben sich in der Liste der Goldriedsieger eintragen können.
Ein Nachwuchstalent reifte mit Rainer Lois heran, er war im ÖSV-Jugendkader sehr erfolgreich und sogar Tiroler Jugendabfahrtsmeister. Durch seine berufliche Laufbahn mußte er das Schifahren aufgeben. Obmann Bodenwinkler und der damalige ÖSV. Rennsportleiter Leibetseder förderten dieses junge Schitalent sehr. Lois ist leider allzufrüh verstorben.
Ehrenobmann Konrad Bodenwinkler, der Betreiber des ersten Matreier Schiliftes, war viele Jahre als „rasender Reporter" unterwegs. Seine legendären Kommentare bei vielen Schiveranstaltungen sind bis heute unvergesslich. Sein letzter Einsatz als Sprecher bei Schirennen ist auf Video, anlässlich der Matreier Betriebs-Schimeisterschaften 1989 im Goldried, festgehalten. Jörg Presslaber sen. betreute einige Jahre die Schisektion, seine Kinder Reinhard und Birgit waren erfolgreiche Rennläufer. Jörg legte neue Maßstäbe als Organisator von diversen Rennen an, indem er sie akribisch genau vorbereitete und bereits „bezahlte" Helfer organisierte. Felbertauernrennen im Schigebiet Matreier Tauernhaus wurden ausgeschrieben. Damals startete der junge Hansi Hinterseer in Matrei, Profiläufer wie Georg Ager, Walch u.a. waren bei uns erfolgreich.
Steiner Sepp war in den 80iger-Jahren maßgeblich für die Ausrichtung von TSV Cup-Rennen verantwortlich. Ida Lastätter beherrschte 1983 das Läuferfeld bei den Damen.
Der „Goldene Schiläufer"/Goldriedrennen Die begehrte Siegertrophäe, der „Goldene Schiläufer", von Metallkünstler Erich Trost geschaffen und jeweils von der Raiffeisenbank Matrei gesponsert, forderte die damaligen Goldriedläufer zu Höchstleistungen heraus.
Die Goldriedrennen waren stets Volksfeste und sie wurden in der Öffentlichkeit als regionale Veranstaltungen mit besonderem Stellenwert geschätzt. Sie waren damals verbandsoffen ausgeschrieben und daher die Konkurrenz groß. Das 25.Jubiläumsrennen am 25.1.1981 gewann der junge Matreier Harald Steiner genauso wie das im Folgejahr. Die andere Seite: Über 300 Vereine wurden 1987 zum Goldriedrennen eingeladen, aber lediglich 2 „Auswärtige" fanden sich schließlich zur Teilnahme am Rennen ein.
Hias Leitner trainierte mit dem TSV-Nachwuchskader mit Vorliebe im Goldried. Dies war neue Nahrung für die Idee, in Matrei auch einmal ein FIS-Rennen auszutragen Inzwischen übernahm Wanner Gustl mit seinem Team die Schisektion Matrei. 1984 wurde Robert Niederegger zum Spezialtrainer bestellt, Unterstützung erhielt er von Gerhard Trost. Robert führte für den Schikader verpflichtend das herbstliche Trockentraining ein und wurde mit seinen Anstrengungen zum erfolgreichen Kaderschmied für Matrei (seine Helfer als Trainer: Alfons Rainer, Gotthard Berger).1993 beendete Robert Niederegger seine erfolgreiche Schitrainer-Tätigkeit und übergab sie an Sepp Niedrist, nachdem er zuvor noch das Hallentraining für Kinder und Schikurse für Kleinkinder begonnen hatte. Resinger Hansl führt das Training für die nun schon „älteren" Kaderläufer fort. Meixner Isidor kämpfte weiterhin für die Homologierung der Rennpisten und setzte viele Urlaubstage für die Verwirklichung dieses Vorhabens ein. Einige Sommer wurde geplant, vermessen, gegraben, wurden Kabel verlegt und Installationen vorgenommen. Ein transportables Starthaus und eine Zielhütte mit allen Finessen wurde gebaut, Absperrzäune, Kippstangen und diverse Geräte wurden angeschafft. Dabei wurde Isidor lobenswert von den Matreier Bergbahnen unter Geschäftsführer Bgm. Dr. Andreas Köll unterstützt. Unter Isidor entstanden auch die Idee, gesellschaftliche Rennen in Matrei auszutragen. Die Tiroler Raiffeisen-Schimeisterschaften fanden noch am Klaunzerberg mit Zieleinlauf Talstation Goldriedhotel statt. Großereignisse waren u.a die Tiroler Bäckerschimeisterschaften, die Tiroler-Kampfrichterrennen, die Bundesmeisterschaften der Gendarmerie, die Verbundgesellschaftsrennen oder die Tiroler Schilehrermeisterschaften. Das 1. FIS-Rennen am 1. 4. 1990 war eine besondere Herausforderung an Veranstalter und Teilnehmer (Video vorhanden). Anita Wachter war als Gast anwesend. Thomas Sykora gewann diesen FIS-Slalom. Beim 2.FIS-Herren-RTL 1991 gibt es gar 3 zeitgleiche Erstplatzierte und der Goldene Schiläufer wird dem japanischen Erstplatzierten überreicht. 1992 werden 2 FIS-RTL in Matrei ausgetragen (in der Siegerliste u.a. Kilian Albrecht). 1994 siegte zweimal Rainer Salzgeber, einmal vor Pepi Strobl. 1996 beim Damen-FIS-RTL belegte Tanja Schneider den 3.Platz. Gesellschaftliche Höhepunkte: die Iseltaler Betriebsschimeisterschaften mit Siegerehrungen im Tauerncenter und anschließendem Schiball. Beängstigendes Gedränge herrschte beim Nockalmquintett-Auftritt. Erfolgreiche Goldriedsieger versammelten sich anlässlich „40 Jahre Union Matrei" und dem 25. Goldriedrennen im Hotel Goldried auf einen Sporttreff. Der berühmte Ingemar Stenmark wohnte damals im Hotel Goldried und trainierte mit seinem Privattrainer Nogler fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auch die schwedische Nationalmannschaft bereitete sich in Matrei auf die Olympiade vor. Die Kinder-Schirennen, von Sepp Steiner angefangen, fanden ihre Fortsetzung in den „SUMSI-Kinderschitagen", welche unter der Patronanz der Raiffeisenkasse Matrei stehen, und bis heute durchgeführt werden. 1998 ergriffen Fuchs Winfried und Martin Rainer die Initiative zum Aufbau einer Kinder-Schigruppe unter dem Titel „Schi-Spaß und Spiel". Daraus ist mittlerweile eine Nachwuchstalente-Schmiede geworden.
Die Schi-Sektionsleiter seit 1951: Kampfrichter
Trainer und unverzichtbare Helfer bei den Schirennen (stellvertretend für viele genannt): Berger Gotthard, Egger Johann, Egger Peter, Klaunzer Stefan, Köll Raimund, Köll Florian, Köll Andreas, Rainer Alfons, Resinger Hansl, Riepler Norbert, Schneeberger Gustl, Steiner Arthur, Steiner Harald.
Die erfolgreichsten Kaderläufer der letzten Jahre: · Egger Thomas (TSV-Kader, 3 x Union-Bundesmeister) · Rainer Carmen, Resinger Rebecca, Klaunzer Bernhard, Berger Christian, Resinger Mariella (alle im TSV-Kader) · Waldner Ramona und Egger Evelyn (als Schülerinnen der SHS Feistritz/Drau im Kärntner Landeskader) · Rainer Harald, Rainer Günther, Klaunzer Christian, Egger Gabi, Egger Carola (sehr erfolgreich in den letzten Jahren) · Presslaber Melissa, Wanner Manuel, Köll Alexander, Egger Alberto, Niedrist Josef (alle derzeit im Rennkader). |
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