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Heimspiel gegen Wölfnitz - 04. Mai 2019

20190504 WölfnitzUnion Raika Matrei – ASKÖ Wölfnitz 1:2 (1:1) – 04.05.2019

Zu viel riskiert und alles verloren.

Trotz vieler Torchancen verabsäumte die Union Raika Matrei in einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel die vorzeitige Entscheidung. Individuelle Fehler führten letztlich zu einer Niederlage, nach der sich die Iseltaler wieder mitten im Abstiegskampf befinden.


Beide Teams machten die Räume im Mittelfeld sehr eng und spekulierten auf Kontermöglichkeiten. Nach anfänglichem Abtasten gab es den ersten Aufreger in der 27. Minute. Jonathan Panzl ging dynamisch durch die Mitte durch, seinen platzierten Schuss fischte Torhüter Florian Lampichler mit einer großartigen Parade aus dem Eck. Drei Minuten später brach Mario Kleinlercher über die rechte Seite durch und spielte in den Rückraum, wo Christopher Jestl vom 16er vorbeischoss. Eine Zeigerumdrehung danach hatten die Matreier aber dann Grund zum Jubeln. Nach einer Traumkombination über die linke Flanke – Panzl und Jestl ließen mit Doppelpass drei Gegenspieler stehen – kam die Kugel zu Kleinlercher, der aus 14 m flach ins lange Eck vollstreckte. Wenige Minuten darauf verpasste Jestl das 2:0, als er nach Kleinlercher-Vorarbeit aus 8 m über das Gehäuse schoss. Innerhalb von fünf Minuten gab es einige gute Angriffe der Hausherren, die aber schlecht zu Ende gespielt wurden. „Bestraft“ wurde dies mit dem Ausgleich durch Günther Zussner, der ein Zuspiel von Daniel Wernig aus 10 m verwertete. Knapp vor dem Pausenpfiff jagte Wernig das Leder aus einem 18-m-Freistoß am Kreuzeck vorbei.

Vorentscheidung verpasst
Matrei kam mit großem Angriffsgeist aus der Kabine und wollte ein rasches Tor. Kleinlercher spielte auf links zu Daniel Kofler, der quer zu Moritz Mair legte. Dessen Schuss wurde kurz abgeblockt und Jestls Nachschuss klärte ein Abwehrspieler auf der Linie. Nach einem herrlichen Lochpass von Panzl auf Kleinlercher traf dieser den Ball nicht voll. Ein Jestl-Stanglpass fand Mair, der sofort abzog, aber die Kugel wurde noch zur Ecke abgefälscht. Nachdem ein gefährlicher Konter der Wölfnitzer wegen Abseits zurückgepfiffen worden war, traf Mair bei seinem Versuch erneut nur ein Bein eines Gästespielers. In der Folge wurde die Partie hektisch und zerfahren. Viele Fouls und Nicklichkeiten zerstörten den Spielfluss der Matreier. Zudem musste Dominik Hanser wegen einer Knieverletzung vom Feld.

Traumtor

In der 82. Minute landete eine abgefälschte Flanke von Kleinlercher fast im kurzen Kreuzeck, doch der Wölfnitz-Keeper reagierte großartig. Wegen eines unnötigen Fouls sah Martin Holzer in der 86. Minute die gelb-rote Karte, daraufhin setzten die Gäste, die bis dahin in der zweiten Hälfte keinen Torschuss zustande gebracht hatten, nochmals alles auf eine Karte. Lukas Unterlader wehrte einen Schuss des Ex-Debanters Michael Schneider zur Ecke ab und klärte wenige Augenblicke später per Fußabwehr gegen Zussner. In der 90. Minute zog der ehemalige Bundesliga-Profi Mattias Sereinig aus 35 m ab und versenkte das Leder im linken Kreuzeck zum 1:2. In der fünfminütigen Nachspielzeit spielte Jestl nach einem Foul den Ball schnell in die Spitze. Der allein aufs Tor laufende Julian Egger wurde jedoch zurückgepfiffen und der Freistoß wiederholt. Die letzte Chance bot sich Kofler, der einen Freistoß aus 20 m aber zu hoch ansetzte.

Matrei: Lukas Unterlader, Kevin Köffler, Martin Holzer, Dominik Hanser (60.: Oliver Steiner), Manuel Hanser, Christoph Jestl, Mathias Schneeberger (46.: Benedikt Wibmer), Daniel Kofler, Jonathan Panzl, Moritz Mair (78.: Julian Egger), Mario Kleinlercher.
Wölfnitz: Florian Lampichler, Kevin Mpaka, Florian Bidovec, Dominik Wurmdobler, Stefan Gradischnig (53.: Johannes Mederer), Andreas Walcher (71.: Cemal Amet), David Tamegger (81.: Michael Fick), Mattias Sereinig, Daniel Wernig, Günther Zussner, Michael Schneider.
Tauernstadion Matrei, 290, SR Michael Terbul (Jakob Koppitsch, Karl Stark).
Gelbe Karten: Christoph Jestl, Jonathan Panzl, Dominik Hanser, Lukas Unterlader, Moritz Mair bzw. David Tamegger, Daniel Wernig, Cemal Amet, Michael Schneider.
Gelb-rote Karte: Martin Holzer (Matrei, 86. Spielminute).
Tore: Mario Kleinlercher (31.) bzw. Günther Zussner (42.), Mattias Sereinig (90. Spielminute).
Die besten Spieler: Daniel Kofler, Jonathan Panzl, Mario Kleinlercher.

Matrei-Trainer Harald Panzl: „Diese Spiele in der Kärntner Liga sind immer sehr eng, und es entscheiden meist Kleinigkeiten. Derzeit sind wir im Abschluss leider nicht vom Glück begünstigt, und unsere Gegner erzielen Traumtore. Aber wir werden weiter kämpfen und wissen, dass wir in keiner Partie chancenlos sind.“

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